Politik und eine Vielzahl weiterer gesellschaftlicher Akteure stehen vor der Herausforderung, die Angelegenheiten des Gemeinwesens und die Interessen der einzelnen Bürger zum Wohle aller verbindlich zu regeln. Wir bringen Akteure aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft in der Perspektive einer Bildung für Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit miteinander ins Gespräch. Im Rahmen unserer Foren fragen wir nach den Bedingungen und Möglichkeiten guten Lebens und Wirtschaftens im 21. Jahrhundert und fokussieren dabei u. a. auf „planetare Grenzen“ und „globale Gemeinschaftsgüter“, die Transformation in Richtung einer „zukunftsfähigen Wirtschaft und Gesellschaft“, aktuelle Entwicklungen in den Bereichen der „Digitalisierung“ und „künstlichen Intelligenz“, den „demografischen Wandel“ oder die „Zukunft der Demokratie“.
Von solchen Fragestellungen ausgehend und entlang der Frage “Wie wollen wir in Zukunft leben?” beraten und begleiten wir darüber hinaus transdisziplinäre und transsektorale Bildungs- und Transformationprozesse in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten. “Die Komplexitätsanreicherungen”, so formulierte der Philosoph und Nachhaltigkeitsforscher Peter Heintel, “in unseren Entscheidungsmaterien sind individuell nicht mehr zu bewältigen. Hinzu kommt, dass sich auch immer mehr Menschen und Gruppierungen an für sie wichtigen Entscheidungen beteiligen wollen. Die dafür notwendigen systemüberschreitenden Kooperationen und Organisationen verlangen andere Zugänge und Verhaltensformen, als sie bisher üblich waren.” Die Resultate solcher kollektiven Bildungs- und Entscheidungsprozesse können ebenfalls in Anlehnung an Peter Heintel als “Allgemeinbildung im Wortsinn” verstanden werden, insofern die Prozesse ein “Allen-Gemeinsames” hervorbringen und zur „kollektiven Selbstaufklärung” beitragen.








































































